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Deutschland

MIELE: Zentrallager für Ersatzteile und Zubehör, Gütersloh

Quelle: Deutsche Rockwool, Pressemeldung 26.07.2016

Miele investiert in modernes Ersatzteillager


Gladbeck / Gütersloh – Die Industrie- und Wirtschaftsgeschichte der ostwestfälischen Stadt Gütersloh ist insbesondere mit einem Namen untrennbar verbunden: Miele. Das 1899 von Carl Miele und Reinhard Zinkann ursprünglich als Zentrifugenfabrik gegründete Unternehmen gilt heute als weltweiter Qualitäts- und Technologieführer im Bereich Haus- und Gewerbegeräte. Neben den Geräte- und Elektronikwerken befindet sich in Gütersloh auch ein großes Miele Warenverteilzentrum. Zusätzlich entsteht wenige hundert Meter entfernt das neue zentrale Lager für Ersatzteile und Zubehör, das Anfang 2017 seinen Betrieb aufnehmen soll.

Der Neubau entsteht auf einem 5 ha großen, firmeneigenen Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft zum Werkgelände und nimmt eine Grundfläche von etwa 130 m mal 110 m ein. Der höchste Gebäudeteil ist rund 27 m hoch, an elf Laderampen können Lastwagen mit Waren beladen werden. Der Komplex umfasst ein modernes Hochregallager mit rund 19.000 Paletten-Stellplätzen, ein Behälterlagersystem mit circa 43.000 Behälter-Stellplätzen, mehrere Multifunktionsflächen sowie Verwaltungs-, Technik- und Sozialräume. Flächen, die Reinhard Brockhaus, Geschäftsführer der Brockhaus Bedachungen GmbH aus Gütersloh, vor allem „von oben“ kennt. Seit Mitte Juni 2015 arbeitet er mit seinem Team auf den Flachdächern des neuen Lagers.

 

Energieeffizient, brandlastarm, regensicher


„Bei diesem Bauprojekt der Firma Miele haben wir uns um vier Dachflächen mit unterschiedlichen Aufbauten gekümmert, wobei sich die Anforderungen glichen. Eine möglichst energieeffiziente Ausführung, Brandschutz gemäß DIN 18234 und Industriebaurichtlinie sowie eine zuverlässige Ableitung von Regenwasser mussten sichergestellt werden“, so Reinhard Brockhaus.

Insgesamt mussten die Mitarbeiter der Brockhaus Bedachungen GmbH rund 13.000 m2 dämmen und abdichten. Den Anfang machten das Hochregallager und das Behälterlager mit jeweils einer Dachfläche von etwa 3.500 m2. „Die Tragschale bildeten hier Trapezprofile mit einem zweiprozentigen konstruktiven Gefälle. Nachdem die Profilhohlräume um alle kleinen, mittleren und großen Durchdringungen wie etwa Lichtbänder mit Brandschutz-Profilfüllern aus nichtbrennbarer Steinwolle abgeschottet waren, haben wir zunächst die brandlastarme und kaltselbstklebende Dampfsperre ,Rockfol SK 18234 II’ von ROCKWOOL verlegt. Auf ihr folgt dann eine Dämmschicht aus 140 mm dicken beziehungsweise auf der Verteilstation zweimal 100 mm dicken ,Hardrock 040’ Platten. Anschließend haben wir den Dämmstoff zusammen mit einer ersten Bitumenbahn im Überlappungsbereich mechanisch befestigt und die Nähte der ersten Lage verschweißt“, berichtet Reinhard Brockhaus.

Auf die so abgedichteten Flächen wurde dann später mithilfe der Kehlgefälleplatten „Keprock“ von ROCKWOOL eine Punktentwässerung zwischen den Gullys beziehungsweise den Notabläufen für die Unterdruckentwässerung bei Starkregenereignissen ausgebildet und wiederum mit einer ersten Lage abgedichtet. Danach folgte die zweite Lage Bitumenabdichtung über die gesamte Dachfläche, wobei vor allem auf dem Dach des zukünftigen Hochregallagers einige Stellen zunächst noch einlagig abgedichtet verblieben, da die Dachkonstruktion dort nachträglich noch einmal geöffnet werden musste, um spezielle Anlagentechnik für den Hochregalbetrieb einzubringen.

 

Brandprüfung nach DIN 18234 auch für gelochte Trapezprofile


Für die zwei anderen großen Dachbereiche konnte Dämmstoffhersteller ROCKWOOL das Baustellenteam um Reinhard Brockhaus mit aktuellen Brandprüfungen bzw. Produktentwicklungen unterstützen. So bildeten auf einem rund 4.200 m2 großen Zwischentrakt gelochte Trapezprofile die Tragschale für den weiteren Dachaufbau. Als erster Hersteller bietet ROCKWOOL auch für gelochte Trapezprofile einen gemäß DIN 18234 geprüften Systemaufbau: Nachdem die Brandschutz-Profilfüller (Schmelzpunkt > 1.000 ºC, Rohdichte 40 kg/m3) im Bereich der Dachdurchdringungen in die Hohlräume der Trapezprofile gelegt wurden, erhielten sämtliche Trapezprofile anschließend auf ganzer Länge Akustik-Profilfüller aus vlieskaschierter Steinwolle. Über der anschließend verlegten Dampfsperre „Rockfol SK 18234 II“ sorgen dann erneut zwei Lagen „Hardrock 040“ (100 mm) für eine zeitgemäße Wärmedämmung. Eine Punktentwässerung stellt analog zu den beiden großen Dachflächen eine zuverlässige Regenwasserableitung sicher. Auch dieser mechanisch befestigte Dachaufbau erhielt abschließend eine zweilagige Bitumenabdichtung.

 

Vollständig verklebtes Gefälledach


Eine vierte Dachkonstruktion findet sich über den Verwaltungsräumen: Sie erhielten eine Decke aus Stahlbeton, unter anderem um die Möglichkeit einer späteren Aufstockung dieses Gebäudetraktes zu schaffen. „Für diese rund 1.100 m2 große Fläche haben wir einen vollständig verklebten Dachaufbau gewählt. Auf der bituminösen Dampfsperre haben wir zunächst eine 160 mm starke Lage der druckbelastbaren ,Hardrock 040’ verklebt. Darauf haben wir dann mithilfe der Gefälledämmplatte ,Georock 040 MV’ ein zweiprozentiges Gefälle und mit der Kehlgefälleplatte ‚Keprock MV’ die Punktentwässerung gemäß des ROCKWOOL Verlegeplans erstellt“, so Reinhard Brockhaus. Wie die „Georock MV“ und die Dämmpatte „Bondrock MV“ verfügt auch die „Keprock MV“ über eine oberseitige Mineralvlieskaschierung. Alle drei Platten eignen sich damit optimal für die vollflächige und partielle Heiß- oder Kaltverklebung der Dachhaut.

Neben den beiden mineralvlieskaschierten Gefälleplatten findet sich auch die „Bondrock MV“ auf dem Dach des neuen Ersatzteillagers: Sie dient zur vertikalen Dämmung der Attikabereiche und der Betonstützen. „Das bietet uns insbesondere den Vorteil, dass wir die zweilagige Bitumenabdichtung heiß verschweißt einfach an diesen Wandbereichen hochziehen und anschließend eine Abdeckung aus Aluminiumblech auf die oberen Wandabschlüsse setzen können“, erläutert Reinhard Brockhaus die Vorteile der „MV“-Produkte von ROCKWOOL.

 

Sandwichpaneele mit Kern aus Steinwolle und hohem Nachhaltigkeitsaspekt: bestmöglicher Wärme-, Brand- und Schallschutz


Während die Dachdecker im Juli 2015 bereits auf die „Zielgerade“ einbogen, nahm auch die Fassade des neuen Miele Ersatzteillagers Form und Farbe an. Wie das Warenverteilzentrum dokumentiert auch der neue Gebäudekomplex seine Unternehmenszugehörigkeit durch die prägnante Farbwahl der montierten „Hoesch Isorock Vario“ Sandwichpaneele: Erstrahlt der obere Teil des Lagers in schlichtem Weiß, finden sich darunter horizontal umlaufende Bänder in Abstufungen von Hellgrün bis zu Dunkelgrün. Die gesamte Fassadenfläche wird mit den nichtbrennbaren Sandwichpaneelen der Euroklasse A2-s1,d0 in einer Dicke von 120 und 150 mm erstellt. Der ausgewählte Paneeltyp „Vario“ mit überdeckenden Längsfugen ermöglicht es, die Sandwichpaneele ohne sichtbare Befestigungen zu montieren und so eine hochwertige Fassadenoptik zu gewährleisten. Die Parallele zu den Flachdachflächen: Auch hier sorgt ein spezieller Kern aus nichtbrennbarer ROCKWOOL Steinwolle, Typ „SPANROCK“, für ein hohes Maß an Wärme-, Brand- und Schallschutz.

 



Fotos: Simon Wegener Fotografie

Informationen

Jahr: 2016
Architekt: heitmann architekten, Gütersloh
Unternehmen: Verarbeitung Dach: Brockhaus Bedachungen GmbH, Gütersloh
Verarbeitung Wand: Rudolf Wiegmann Metallbau GmbH, Mockrehna
Produkte: Hoesch isorock® vario, Hoesch® Trapezprofil

Farben

NCS Farbtöne - Farbkonzept Weiß - Hellgrün - Dunkelgrün

Einsatzgebiete

  • Industriebau
  •  
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